TTC Frickenhausen Bloggers

Schwabenpower im Neuffener Tal

Jetzt hängt die rote Laterne im Neuffener Tal

Geschrieben von ttcfrickenhausen - März 24, 2010

Der TTC Frickenhausen rutschte nach der 0:3-Niederlage gegen die TTF LIEBHERR Ochsenhausen auf den letzten Tabellenplatz

So wollen wir die Jungs kämpfen sehen


Die Ausgangsposition vor diesem Spiel war klar. Die Gäste wollten unbedingt gewinnen um sich eine günstige Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off-Plätze zu sichern und die Gastgeber brauchten dringend noch zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nachdem der TTC Frickenhausen mit der gewohnten Aufstellung, Bastian Steger, Kenta Matsudaira und Fabian Akerström in die Partie ging, schenkte der Gäste-Trainer Anders Johansson Pär Gerell das Vertrauen. Er kam für den Portugiesen Tiago Apolonia zum Einsatz. An Position eins und zwei standen wie gewohnt der Taiwanese Chuang Chih Yuan und der Rumäne Adrian Crisan.

Am Ende standen die Gastgeber wie bereits in den letzten fünf Begegnungen in der Rückrunde wieder mit leeren Händen da.

Vor nur rund 300 Zuschauern hatte nur Bastian Steger im Auftakteinzel eine Chance. Er unterlag dem rumänischen Nationalspieler Adrian Crisan mit 2:3. Chancenlos waren Fabian Akerström gegen Chuang Chih Yuan und Kenta Matsudaira gegen Pär Gerell.

Im Eröffnungsspiel traf Bastian Steger auf den frischgebackenen Rumänischen Meister Adrian Crisan. Bereits in diesem Match gab es ein Auf und Ab. Nach vorsichtigem Abtasten im ersten Durchgang erspielte sich Crisan vier Satzbälle, die Basti zum 10:10 ausgleichen konnte. Jetzt kam zum ersten Mal richtig Stimmung auf in der Halle, doch dieser Satz ging knapp mit 10:12 an den Gästespieler. Danach konnte Steger sein Gegenüber mächtig unter Druck setzen und sicherte sich den Satz zwei deutlich mit 11:3, ehe er im dritten Durchgang mit dem gleichen Ergebnis unterlag. Etwas ausgeglichener verlief dann der vierte Abschnitt den Steger mit 11:7 für sich entscheiden konnte, sodass der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. Hier führte der Rumäne schnell mit 5:1 und ließ sich diesen Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand nehmen. Mit dem 11:7 im Entscheidungssatz brachte er sein Team mit 1:0 in Führung.

Eine schwere Aufgabe wartete jetzt auf den 21-jährigen Schweden Fabian Akerström. Er stand dem Taiwanesen Chuang Chih Yuan gegenüber. Der „Nachrücker“ im Frickenhäuser Team zeigte eine sehr gute Leistung und ließ eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Am Ende musste er aber trotzdem eine 0:3-Niederlage hinnehmen, was gleichzeitig den 0:2-Pausenstand bedeutete.

Nach der Pause kam es zum Aufeinandertreffen der Sorgenkinder beider Teams. Der Schwede Pär Gerell im Team der Gastgeber konnte bislang nur einen Sieg verbuchen und Kenta Matsudaira im Tälesteam brachte es auf bislang drei Siege. In einem einseitigen Match genügte dem Gästespieler eine solide Leistung um Kenta Matsudaira mit 3:0 in Schach zu halten.  Der 18-jährige Japaner, der bereits seit Wochen seiner Form hinterherläuft hatte in keiner Phase des Spiels eine Chance.

Nach dieser 0:3-Schlappe hat sich für den TTC Frickenhausen nichts geändert. Nach wie vor braucht man noch mindestens zwei Punkte um den Klassenerhalt sportlich zu schaffen. Die nächste Chance haben die Schützlinge von Trainer Jian Xin Qiu bereits am Sonntag, den 28. März 2010, 16.30 Uhr.  Im letzten Heimspiel der Saison ist mit dem TTC Zugbrücke Grenzau eine Mannschaft zu Gast in der Sporthalle auf dem Berg, die in der Rückrunde auch nicht gerade erfolgsverwöhnt ist und bislang nur einen knappen 3:2-Erfolg gegen Bremen verbuchen konnte.

Manager Jürgen Veith und Präsident Rolf Wohlhaupter-Hermann sind sich einig:

„Wir sind jetzt in einer schwierigen Situation. Gegen Grenzau bietet sich uns eine große Chance die zwei noch fehlenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen. Hier brauchen wir die Unterstützung der Zuschauer. Sie müssen wie der vierte Mann hinter der Mannschaft stehen und dann kann die Welt bereits am Sonntag ganz anders aussehen“.

Die Ergebnisse:

Steger – Crisan 10:12, 11:3, 3:11, 11:7, 7:11

Akerström – Chuang 7:11, 11:13, 8:11

Matsudaira – Gerell 8:11, 7:11, 5:11

Doris Schmid

Eine Antwort zu “Jetzt hängt die rote Laterne im Neuffener Tal”

  1. sagte

    健太:
    I back you up!!~

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